Was versteht man unter der Erschließung eines Grundstücks?
Der Begriff „Erschließung“ meint die sog. „Zugänglichmachung“ des Grundstücks, sodass das Grundstück überhaupt erst für einen Neubau nutzbar ist und bebaut werden darf.
Sie haben ein wunderschönes Grundstück gefunden und sehen dort bereits Ihr Traumhaus stehen? Doch das Grundstück ist nicht erschlossen.
Nun möchten Sie natürlich wissen, welche Kosten durch die Erschließung auf Sie zukommen. Dann lesen Sie gern weiter. Wir informieren Sie.
Zunächst einmal halten wir fest, dass die Erschließungskosten alle Kosten umfassen, die für die technische sowie die verkehrsmäßige Erschließung von Baugrund anfallen.
Technische Erschließungskosten…
setzen sich aus den Anschluss des Grundstücks an das Versorgungs- und Entsorgungsnetz zusammen (bspw. Elektrizität und die öffentliche Wasserversorgung).
Verkehrsmäßige Erschließungskosten…
setzen sich aus anteiligen Kosten für den Gehwege, Straßenbau und/oder öffentliche Grünflächen zusammen.
Wie viel Sie letztlich an Erschließungskosten bezahlen müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Der größte Faktor ist die Entfernung zu möglichen Hauptanschlussstellen. So kann bspw. eine Anbindung an das Stromnetz mit vielen Metern an Leitungen für hohe Kosten sorgen.
Ungefähr lässt sich sagen, dass sich die meisten Grundstücke mit einem Gesamtpreis zwischen 10 und 35 Euro Grundstücksfläche voll erschließen lassen. Es sind aber auch Kosten von 70 bis 80 Euro pro Quadratmeter möglich.
Fragen Sie vor dem Kauf eines Baugrundstücks unbedingt beim zuständigen Bauamt nach, wie hoch die Kosten für den Erschließungsbeitrag ausfallen können.